Tarifa

Tarifa ist einer der Spots weltweit für Wind- und Kitesurfer. Selbst jetzt, zur absoluten Nebensaison, wimmelt es am Strand von Menschen, die ihre Gerätschaften vorbereiten, um sich dann ins Wasser zu stürzen. Das Kitesurfen scheint größtenteils ein Männersport zu sein - trotzdem gibt es einen kleinen Frauenanteil. Wir beobachten fasziniert, wie Anfänger mit ihrem Segel kämpfen, es kaum halten können, wie die Pros hoch in die Luft abheben, Sprünge und Drehungen vollführen und weiter über die Wellen fegen. Wir wundern uns, dass niemand zusammenstößt - wie muss das erst im Sommer sein? 

Auch Tarifa selbst ist vom Surfen geprägt. Läden, in denen man alles kaufen kann, was das Surferherz begehrt und die kleine, um diese Jahreszeit beschauliche Altstadt mit den hübschen weißen Häusern, schreit an allen Ecken nach Partyzone. Das Stadtbild zeugt von maurischem Einfluss - kein Wunder, Nordafrika ist praktisch von der Tür und vom Hafen aus gibt es diverse Fähren, unter anderm nach Tanger. Ich beschließe, mich irgendwann mit den Mauren zu beschäftigen - aber nicht heute. Spätestens, wenn wir in Granada sind ...

 

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